Hüftgelenk
.... der ganze Körper ruht darauf.....
 

Das Hüftgelenk wird einerseits von der Gelenkspfanne des Darmbeines (Acetabulum) gebildet, andererseits vom Hüftkopf des Oberschenkels. Da dieses Gelenk durch den aufrechten Gang des Menschen im Rahmen der Evolution mit dem gesamten Körpergewicht belastet wurde, ist es neben dem Kniegelenk am meisten von der Entwicklung von Arthrosen betroffen. Dabei kommt es entweder durch Fehlbelastungen, durch erhöhtes Körpergewicht oder durch vermehrte Beanspruchung zum Aufbrauchen des Gelenkknorpels und in der Folge zu immer stärker werdenden Gelenksbeschwerden.

Beim Versagen von konservativen Maßnahmen wie oraler Schmerztherapie oder Physiotherapie stellt sich die Indikation zum Gelenksersatz mittels Prothese.

Vor allem bei älteren Patienten mit bestehender Osteoporose oder bei Hochrasanztraumen kann es auch zum Bruch des Schenkelhalses oder der Hüftgelenks-nahen Region kommen.

Bei jungen Patienten mit unverschobener Schenkelhals-Fraktur kann eine Verschraubung mit Erhalt des Kopfes durchgeführt werden, in allen anderen Fällen wird bei diesem Zustand ein Hüftgelenksersatz mittels Prothese notwendig.

Bei pertrochantären Frakturen wird der Bruch mittels spezieller intramedullärer Kraftträger stabilisiert.

Während bei jungen Patienten jeweils das gesamte Hüftgelenk durch eine zementfrei eingebrachte Prothese ersetzt wird, genügt bei betagten Patienten der Einbau eines Teilgelenksersatzes in zementierter Technik, da diese Operation den kleineren Eingriff darstellt.

In den letzten Jahren hat sich durch die Einführung einer neuen Operationstechnik mit minimal-invasivem Zugang eine Verbesserung der postoperativen Remobilisation und eine schnellere Wiederherstellung nach der Operation erzielen lassen.

Sollten Sie zu dieser Technik der Operation weitere Informationen wünschen, kontaktieren Sie mich bitte.

 

HOME  SITEMAP