| SCHULTER | |
| ...Überlastungssyndrome... | |
Die Beweglichkeit der Schulter ist zwar zum größten Teil abhängig von der Funktion des Schultergelenkes an sich, als funktionelle Einheit muss allerdings auch das Schultereckgelenk (AC-Gelenk) und das "Thoraco-Scapulargelenk" zwischen Brustkorb und Schulterblatt dazugezählt werden. Verschiedene Sportarten führen durch die zahllose Wiederholung von Bewegungen im Grenzbereich der Schultergelenksbeweglichkeit zu Überlastungsbeschwerden. Klassisch sind hier das subacromiale Impingement der "Schwimmerschulter" oder das dorsale Impingement bzw. die vordere Subluxation bei der "Werferschulter". Klassisch auch die Acromio-Claviculargelenksbeschwerden durch Überlastung bei der "Golferschulter". Die hohe Beweglichkeit des
Schultergelenkes wird durch eine relativ geringe Stabilität erkauft.
Wenn nun dieses Beweglichkeitsausmaß beim Sportler bis über die
normalen Durch wiederholte Mikrotraumen kann es vor allem im Bereich der Supraspinatussehne zu Verkalkungen innerhalb der Sehne kommen, welche in der Folge zu einem subacromialen Impingement führen können. Das Impingement oder die Einklemmung im subacromialen Bereich wird im Abschnitt über die Rotatorenmanschette behandelt. Wiederholte Überlastungen bei
Überkopfsportarten werden auch als mögliche Ursache für
Therapeutisch steht bei Überlastungssyndromen die Rücknahme der Belastungsintensität im Vordergrund. Zusätzlich sind neben entzündungshemmenden und schmerzlindernden Medikamenten physikalische Therapiemaßnahmen einzuleiten. Bei anhaltenden Beschwerden bzw. bei positiver Ultraschall- oder MRI-Diagnostik kann auch eine arthroskopische Abklärung und Therapie der Verletzungen angezeigt sein. |
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